Carré Belge

KÖLN: PROXIMUS VERÄUSSERT MEHRHEITLICHE ANTEILE AM QUARTIER CARRÉ BELGE


Köln, 08. Oktober 2020 – Die Kölner PROXIMUS Gruppe hat bereits im Januar die mehrheitlichen Anteile des Quartiers Carré Belge am Hohenzollernring 79-87 an ein deutsches Family Office veräußert. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines Share Deals und wurde zum 30.6.2020 vollzogen, über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. PROXIMUS bleibt Miteigentümer und verantwortet weiterhin das Asset Management der Objekte.

Das Carré Belge in bester Kölner Innenstadtlage zwischen Belgischem Viertel und Gerling Quartier besteht aus einem Gebäudekomplex mit Büro- und Einzelhandelsflächen sowie einem Hotel mit eigener Tiefgarage. Die Brutto-Geschossfläche beläuft sich auf insgesamt rund 18.000 m². Das Hotel mit 186 Zimmern über sechs Obergeschosse befindet sich im Innenhofbereich des Capitol-Areals und wird über den Hohenzollernring erschlossen. Die Übergabe des Hotels an die Münchener Ruby Gruppe, die einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren unterzeichnet hat, ist bereits erfolgt. Die Eröffnung des „Ruby Ella“ ist für das 2. Quartal 2021 geplant. Auch die Einzelhandelsfläche mit rund 1.700 m² Mietfläche wurde bereits an die REWE Gruppe übergeben und eröffnete bereits am 24.9.2020.

Michael Kunz, CEO PROXIMUS REAL ESTATE AG, sagt: „Eine hohe Drittverwendbarkeit sowie die Beachtung von nachhaltigen Aspekten standen für uns bei der Umsetzung des Projektes im Vordergrund. Bewusst haben wir aus diesem Grunde für den Architekten Christoph Ingenhoven, Düsseldorf, und den Landschaftsplaner Enzo Enea, Zürich, entschieden. Herausgekommen ist ein Produkt, dass durch ihre nachhaltige Gebäudestruktur flexible Umnutzungen in andere Nutzungsklassen wie Wohnen oder Büro zulässt und somit langfristig nachhaltig verwendbar ist.“

Das Quartier Carré Belge entstand nach den Plänen von ingenhoven architects Düsseldorf. Der innenhofseitige Hotelneubau besticht durch zahlreiche begrünte Terrassen und bodentiefe Fenster. Diverse Pflanzen spenden Schatten, regulieren die Luftfeuchtigkeit und binden Staubpartikel. Für die Gestaltung der Grünanlagen war das international bekannte Unternehmen für Landschaftsarchitektur, Enea Landscape Architecture, Zürich, verantwortlich.

Den Verkaufsprozess begleitete BNP Paribas Real Estate, für den Verkäufer beratend tätig waren rechtlich und steuerlich Jebens Mensching sowie steuerlich Rotthege Wassermann, für den Käufer LLR Rechtsanwälte Köln.